Jemanden zum Fragen. Bevor du unterschreibst.
Manche wollen keinen Befund und kein Projekt. Sie wollen jemanden, den sie anrufen können, wenn ein Angebot auf dem Tisch liegt oder wieder eine neue KI durchs Dorf getrieben wird. Dafür gibt es die Begleitung: ein fester Termin im Monat und ein Urteil, das nicht davon abhängt, ob danach etwas gebaut wird.
„Ich habe hier ein Angebot. Taugt das was?“
Eine Agentur oder ein Softwarehaus hat etwas vorgelegt. Es klingt plausibel, es ist fünfstellig, und niemand im Betrieb kann beurteilen, ob es das Richtige ist. Genau dieser Anruf war der Grund, warum ich meine Arbeit umgestellt habe.
Ich lese es und sage dir, was ich sehe. Ich baue dabei nichts und verkaufe dir nichts. Verdient wird daran, zu beurteilen, was ein anderer bauen will – kein einziger Ziegel.
Ein einziges abgewehrtes Fehlangebot bezahlt die Begleitung für Jahre. Das ist kein Verkaufsargument, sondern eine Rechnung, die du selbst nachprüfen kannst: Nimm den Preis des Angebots, das du nicht gebraucht hast, und teile ihn durch 500 €.
Wo du mir misstrauen solltest
Fünf Fragen, die in fast jedem Angebot unbeantwortet bleiben.
1. Löst das Angebot dein Problem – oder deine Lösungsidee? Wer mit „wir bräuchten mal eine App“ anfragt, bekommt eine App. Ob die App das Problem löst, hat dann niemand mehr geprüft. Die Frage klingt spitzfindig und ist der häufigste Fund.
2. Steht darin dein Ziel oder das des Anbieters? Beides steht selten getrennt im Text. Erkennen kann man es daran, was passiert, wenn du in zwei Jahren wechseln willst.
3. Ist der Umfang verhältnismäßig zum Nutzen? Wie oft passiert das, was da automatisiert werden soll, und wie lange dauert es heute? Erst danach steht der Preis in einem Verhältnis und nicht bloß im Raum.
4. Was davon ist Standard und wird als Maßarbeit verkauft? Der lohnendste Posten. Es gibt Dinge, die heute ein Tagessatz sind und noch immer wie zehn kalkuliert werden – das ist eine Aussage über den Stand der Technik, kein Angebot von mir.
5. Was passiert, wenn du wieder raus willst? Daten, Lizenzen, Zugänge. Wenn das im Angebot nicht steht, ist es keine Auslassung, sondern eine Antwort.
Als Prüfinstanz
Du arbeitest mit einer Agentur oder einem Softwarehaus und willst wissen, ob das Angebot trägt. Das ist die Spielart, für die die meisten anrufen – und die, bei der sich der Beitrag am schnellsten rechnet.
Als eigener Einstieg
Ohne Befund, ohne Projekt. Zwei Stunden im Monat, auch nur darüber, was sich bei KI geändert hat und was davon für deinen Betrieb überhaupt zählt. Du musst dafür vorher nichts bei mir gekauft haben.
Nach einer Umsetzung
Das Gebaute begleiten und das Nächste sehen. Nach ein paar Monaten im Betrieb merkt man erst, was fehlt – und was man doch nicht braucht.
Nicht die zwei Stunden.
Zwei Stunden im Monat wären zu meinem Tagessatz rund 240 €. Der Beitrag liegt bewusst darüber, und der Grund ist einfach: Die Arbeit liegt zwischen den Terminen. Mitzuverfolgen, was sich im Monatstakt ändert, und zu wissen, was davon für deinen Betrieb zählt – da kommt kein beschäftigter Inhaber hinterher, und ich erwarte es auch von niemandem.
Du bezahlst also Verfügbarkeit und Urteil, nicht abgerechnete Minuten. Wenn du lieber Minuten nachrechnest, sag das im Kennenlernen – dann ist die Begleitung wahrscheinlich das falsche Format, und das vorher zu wissen ist auch etwas wert.
Ein einzelner Impuls im Gespräch bleibt kostenlos, das war immer so. Einmal ist ein Gefallen. Regelmäßig ist ein Format. Sobald ein Muster daraus wird, bekommt es einen Namen und einen Preis – nicht weil ich härter geworden bin, sondern weil es für uns beide sauberer ist. Wer zahlt, darf fordern.
Nicht als gefördert angeboten
Ab 500 € im Monat, monatlich kündbar
Begleitung
- ✓ Fester Termin, üblich sind zwei Stunden im Monat
- ✓ Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem
- ✓ Angebote Dritter lese ich mit und sage dir, was ich sehe
- ✓ Rhythmus monatlich oder quartalsweise, vorher festgelegt
- ✓ Monatlich kündbar
Umsetzungen sind nicht enthalten – auch kleine nicht. Sie bekommen einen eigenen Festpreis, damit in Angebot und Rechnung sauber getrennt bleibt, wofür du was bezahlst. Taucht in der Begleitung ein Thema auf, das eine richtige Untersuchung braucht, sage ich das und wir machen eine Diagnose daraus, statt es nebenbei mitlaufen zu lassen. Alle Preise zzgl. MwSt.
Häufige Fragen
Muss ich vorher eine Diagnose gemacht haben?
Ich habe jetzt ein Angebot da. Kann ich das einmalig prüfen lassen?
Bist du nicht befangen, wenn du Angebote anderer beurteilst?
Und wenn du sagst, ich soll das Angebot annehmen?
Ist die Begleitung förderfähig?
Was, wenn dabei ein richtiges Problem auftaucht?
Wie lange binde ich mich?
Liegt gerade etwas auf deinem Tisch?
Dann lass uns 15 Minuten reden. Kostenlos, und ohne dass du mir vorher etwas schicken musst. Wir klären, ob das ein Fall für einen Blick ist oder für ein Format – und ob ich dafür der Richtige bin.